Häufig gestellte Fragen
Unten finden Sie häufige Fragen, die man an uns richtet. Wenn Sie andere Fragen haben, suchen Sie bitte einen Themenbereich in der rechten Spalte oder nehmen sie mit uns Kontakt auf. Für Fragen, die insbesondere die Berufung betreffen, siehe die Seite Häufige Fragen zur Berufung.
Das Institut in den Vereinigten Staaten
Wo ist der Hauptsitz des Instituts in den Vereinigten Staaten?
Der Hauptsitz des Instituts in den Vereinigten Staaten befindet sich in Chicago, Illinois, bei dem Heiligtum Christus des Königs und Hohenpriesters. Die Kirche ist ein historisches Wahrzeichen; gegenwärtig werden Mittel gesucht, um sie zu restaurieren.
Wie viele Standorte hat das Institut in den USA?
Gegenwärtig haben wir in den USA 13 Apostolate. In vielen von ihnen können wir jeweils mehreren Hundert Gläubigen mit der wunderschönen traditionellen Lateinischen Messe dienen. Die Vereinigten Staaten sind ein fruchtbarer Boden für unsere traditionellen Apostolate.
Eine Liste unserer Standorte finden Sie in der Spalte auf der rechten Seite. Auf den entsprechenden Seiten erfahren Sie mehr über das jeweilige Apostolat.
Hat das Institut ein Ausbildungshaus in den USA?
Um der ständig wachsenden Zahl junger Amerikaner, die sich dem Ausbildungsprogramm als Seminaristen oder Oblaten unterziehen wollen, gerecht zu werden, bietet das Institut seit einigen Jahren ein besonderes Programm als Vorseminar an, das diese jungen Männer auf den Eintritt in das internationale Seminar bei Florenz in Italien vorbereitet. Dieses Vorbereitungsprogramm findet vor allem in dem St. Francis de Sales Oratory in St. Louis, Missouri, statt, aber wir haben auch junge Männer, die in anderen Apostolaten in den USA geschult werden. Die amerikanischen Anwärter, die Oblaten werden wollen, werden alle in unseren amerikanischen Häusern ausgebildet.
Über das Institut
Hat das Institut sein eigenes Seminar?
Ja. Es befindet sich in der Erzdiözese von Florenz in Italien und heißt „Seminar des hl. Philipp Neri“. Sie erfahren dazu mehr auf der Seite über das Internationale Seminar.
Was ist das Seminar und Mutterhaus des Instituts?
Das Mutterhaus des Instituts befindet sich in Gricigliano in Italien, nahe bei Florenz in der Toskana. Das Mutterhaus ist gleichzeitig das Seminar des Instituts. Dort werden junge Männer zum Priestertum und für die niederen Weihen ausgebildet.
Was ist das Leitbild des Instituts?
„Die Mission des Institutes Christus König und Hoherpriester ist es, das Reich Christi in alle Bereiche des menschlichen Lebens auszubreiten. Dabei schöpft es aus dem tausendjährigen Schatz der römisch-katholischen Kirche, besonders aus ihrer liturgischen Tradition, der ungebrochenen Linie des geistlichen Denkens und dem praktischen Beispiel ihrer Heiligen sowie aus ihrem kulturellen Erbe der Musik, Kunst und Architektur. Dies erreicht das Institut vor allem durch eine solide und gut fundierte Ausbildung seiner Priester, die in der katholischen Tradition wurzelt und im internationalen Seminar in der Erzdiözese Florenz gegeben wird. Im Bewusstsein der Notwendigkeit ihrer eigenen Heiligung bemühen sich unsere Priester darum, durch ihre apostolische Arbeit in den ihnen anvertrauten Kirchen, Schulen, Missionen in Afrika, bei Einkehrtagen, Katechismusunterricht und geistlicher Führung, Instrumente der Gnade Gottes zu sein. Das Institut Christus König wirkt unter der Schutzherrschaft der Unbefleckten Empfängnis, der es geweiht ist.“
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Welcher Art ist das aktive Apostolat des Instituts?
Abgesehen von dem Dienst an den geistlichen Bedürfnissen der Gläubigen, Tag für Tag durch die Zelebration der heiligen Messe, dem Hören der Beichte, dem Spenden der Sakramente für die Sterbenden und Kranken, dem Katechismusunterricht etc., bietet das Institut geistliche Einkehrtage an, organisiert Aktivitäten für die Jugend, v. a. Sommerlager, und unterhält Schulen (in Frankreich in Lille und Montpellier sowie in Belgien in Brüssel). Überall im Land erfährt das Institut ein rapides Wachstum. So wird es mit Hilfe der Göttlichen Vorsehung fortfahren, das breite Spektrum seines Apostolates weiterzuentwickeln, d. h. versuchen, die Königsherrschaft Christi den Menschen aller Altersgruppen und Klassen zu vermitteln. Das Institut hat auch mehrere Missionen in Afrika, wo die Missionspriester unter schwierigsten Bedingungen arbeiten, um die Wahrheit und die Liebe Christi des Königs zu den Seelen zu bringen, die ihn noch nicht kennen.
Wer gehört zum Institut?
Das Institut Christus König ist eine Gesellschaft apostolischen Lebens und bietet mehrere Möglichkeiten zur Mitgliedschaft.
Gegenwärtig haben wir etwa 50 Priester als Vollmitglieder des Institutes, aber auch für jene Priester, die in einer Diözese inkardiniert sind, gibt es die Möglichkeit dem Institut affiliiert zu werden und so an dessen Spiritualität – ohne weitere kanonische Bindungen – teilzuhaben.
Das Institut Christus König hat auch eine wachsende Anzahl nicht geweihter Mitglieder, die unseren Priestern in ihrem apostolischen Leben helfen, vergleichbar mit dem Weg eines Religiosen bzw. eines Bruders. Unsere Oblaten, wie wir sie nennen, arbeiten gemäß ihrer jeweiligen Talente und sind durch die niederen Weihen, die sie im Lauf ihrer Ausbildung erhalten, im weiteren Sinn Mitglieder des Klerus.
Die „Jungmitglieder“ des Instituts sind unsere Seminaristen, von denen wir weltweit im Moment ungefähr 80 haben. Seit fünf Jahren hat das Institut auch einen weiblichen Zweig, die Anbetungsschwestern des königlichen Herzens Jesu, die schon 14 Mitglieder zählen. Darüber hinaus gibt es die Herz-Jesu-Gemeinschaft, die Laien die Möglichkeit bietet, sich der Spiritualität des Institutes anzuschließen. Diese Gemeinschaft hat schon hunderte unserer Freunde unter der Schutzherrschaft des Heiligsten Herzens und der Unbefleckten Empfängnis versammelt.
Ist das Institut eine französische Gemeinschaft?
Nein, das ist sie nicht. Msgr. Gilles Wach, der Gründer und Generalprior des Instituts, selbst von französischer Herkunft, aber in Italien ausgebildet, betont immer wieder, dass das Institut weder französisch, deutsch, englisch, schwedisch, italienisch, amerikanisch noch europäisch, afrikanisch oder asiatisch, sondern römisch-katholisch ist. Neben dem Latein, das für unsere heilige Liturgie verwendet wird, ist für Studium und Konversation Französisch unsere gebräuchliche Sprache. Das fordert von unseren Mitgliedern das Lernen zumindest einer anderen modernen Sprache und macht es für jeden leichter, sich mit unserem Gründer zu verständigen und dadurch mit dem eigenen Charisma des Institutes besser vertraut zu werden. Die meisten unserer Seminaristen sprechen gut Englisch und viele sind sogar eifrig dabei, noch andere Sprachen zu lernen, wie z. B. Italienisch oder Deutsch, was aber nicht verpflichtend ist.
Bevorzugt das Institut den barocken Stil?
Schönheit ist der äußere Ausdruck für die Vollkommenheit der Wahrheit. Obwohl der Reichtum des barocken Stils die Erhabenheit der göttlichen Wahrheiten unseres Glaubens wunderbar ausdrückt, gibt es auch andere Kunstrichtungen, die, jede in ihrer eigenen Art und Weise, dazu beitragen, uns eine schwache Ahnung von der himmlischen Schönheit der ewigen Wahrheit zu vermitteln. Die Kirche des Institutes in Wausau, Wisconsin, das „Saint Mary’s Oratory“, in der eine wunderschöne Statue der allerseligsten Jungfrau mit Kind, ungefähr aus dem Jahr 1470, verehrt wird, wurde z. B. komplett in einem authentischen gotischen Stil restauriert. Das „Oratory of Saint Francis de Sales“ in St. Louis ist dagegen ein bemerkenswertes Beispiel für neo-gotischen Glanz, während das kürzlich restaurierte „Old Saint Patrick’s Oratory“ in Kansas City, Missouri, in Stil und Architektur ein gutes Beispiel für die späte Klassik abgibt.
Warum tragen die Priester des Institutes ihre eigene Chorkleidung?
Unsere amerikanischen Priester und Oblaten mit den Oberen des Instituts
Das Institut hat entsprechend seinen heiligen Patronen und seines kanonischen Lebens eine eigene, starke Identität. 1994 wurde das Institut unter die Schutzherrschaft der Unbefleckten Empfängnis gestellt und seit seiner Gründung ist es vom hl. Benedikt, dem hl. Thomas von Aquin und besonders dem hl. Franz von Sales geprägt.
Seit jeher wurden Priester, die in einer an die Kirche angebundenen Gemeinschaft leben und sich der Feier der feierlichen Lateinischen Liturgie widmen, aber keine religiösen Gelübde abgelegt haben, säkulare Kanoniker genannt, die sich durch eine eigene Chorkleidung unterscheiden.
2006 verlieh der Kardinal und Erzbischof von Florenz, der im Sinne einer Supervision die Verantwortung für das Leben des Instituts trug, unseren Priestern und Oblaten ihre spezifische Chorkleidung. Diese besteht aus einem Rochett, einer Mozetta, dem Kreuz des hl. Franz von Sales an einem weiß-blauen Band und einem Birett mit einem blauen Pompon. Die Oberen haben eine blaue Mozetta, die Priester eine schwarze mit blauer Paspelierung; die Oblaten tragen das Kreuz mit dem Band über dem Rochett. Das Blau steht für die vollständige Hingabe an die Gottesmutter und ist traditionell auch die Farbe, in der der hl. Franz von Sales meistens gemalt wurde. Die Chorkleidung drückt geistlich die starke Einheit und die Identität des Instituts aus und trägt zu der Feierlichkeit der Liturgie bei.
Was symbolisiert das Wappen des Instituts?
Das Motto des Instituts wird durch sein Wappen ausgedrückt. Im Dienst Christus des Königs, hat sich das Institut ganz der Arbeit für Seine Herrschaft über Herz und Sinn aller Menschen verpflichtet. So repräsentiert der Globus oder Orbis die universale Königsherrschaft Christi. Dieser Globus oder Orbis ist auf einem blauen Hintergrund, weil Unsere Liebe Frau von der Unbefleckten Empfängnis die Hauptpatronin unseres Institutes ist, wie auch alle Mitglieder ihr besonders geweiht sind. Die Fleur de lys, ein Symbol für die Reinheit, drückt zusätzlich die Schutzherrschaft Unserer Lieben Frau von der Unbefleckten Empfängnis aus; gleichzeitig ist diese Lilie auch ein Symbol für die Stadt Florenz, in deren Nähe sich das Mutterhaus und Seminar des Instituts befindet.