Das Grab des hl. Jakobus in Compostella ist recht weit vom Bayernland entfernt. Dies hinderte jedoch unsere Don Bosco-Jugendgruppe nicht daran, eine knapp dreitägige Fußwallfahrt zu unternehmen, in Vorbereitung auf das Christkönigsfest. Es war ein Marsch, der unter der Schutzherrschaft des Königtums des Heilands stand und die Worte aus dem Vaterunser zum Thema hatte: “Dein Reich komme, Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auch auf Erden!”
Gebet und Lektüre wechselten sich mit Gesang und einfachen freundschaftlichen Beisammensein ab. So fand während der Wallfahrt jeder die Zeit, sich unserem Herrn zu nähern und seinen Glauben zu vertiefen, und folgte damit dem Beispiel tausender von Pilgern, die diesen Weg des hl. Jakobus schon vorher gegangen sind.
Zu Beginn der Herbstferien traf sich die Gruppe in Bad Birnbach, um sich von hier aus auf den Weg zu machen. Ziel war das ungefähr 60 km entfernte Altötting, das Herz Bayerns. Die Gruppe wurde dort von dem feierlichen Geläute der Glocken und dem wohlwollenden Blick unserer Lieben Frau von Altötting empfangen.
Diese erste Etappe des Jakobswegs schloss mit einer gesungenen Messe zum Christkönigsfest. Ob es später eine weitere Etappe geben wird? Nach Santiago ist es noch weit… Aber das Lächeln auf den Gesichtern der Jugendlichen, trotz aller Müdigkeit nach dem langen Marsch, lässt doch vermuten, dass es bald eine Fortsetzung geben wird.
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Am diesjährigen Himmelfahrtstag gab es ein seltenes Ereignis in der Kirche ‚Zu Unserer Lieben Frau‘ (auf Schwedisch: Varfrukykan) im schwedischen Skänningen. Diese alte, ursprünglich katholische Kirche befindet sich in einer der ältesten Städte Schweden und wurde an diesem Tag wieder gemäß ihren Ursprüngen gebraucht, um nämlich die schwedischen Gläubigen aus dem Apostolat des Kanonikus Markus Künkel aufzunehmen. Es war ein emotionales Erlebnis, als die Gläubigen an diesem Ort, in dieser Kirche, die ewigen Gesänge der heiligen Messe zu diesem Festtag hören durften: Viri Galilei – Ihr Männer von Galiläa, was schaut ihr staunend zum Himmel? Alleluja. Wie ihr Ihn sahet auffahren zum Himmel, so wird Er wiederkommen, alleluja, alleluja, alleluja.
Dank der freundlichen Aufnahme der Sankt Anna Schwestern konnten sich auch dieses Jahr wieder die Kinder- und Jugendgruppe ‚Don Bosco‘ in den Pfingstferien in Kochel am See treffen. Unter der Leitung von Kanonikus Rouquayrol und Assistenz der Abbés de Poncharra und Mahlberg durchstreiften die Kinder mittels des Themas ‚Mission‘ die ganze Welt. Ziel war es, dem Aufruf des Hl. Vaters und der Kirche in diesem Jahr des Glaubens zu folgen; anhand von Heiligen aus der ganzen Welt durften die Kinder im Laufe der Woche den christlichen Glauben tiefer entdecken und besser begreifen, was missionarischer Geist ist. Am Beispiel der hl. Kateri Tekatwika, des hl. Charles Lwanga, der hl. Rosa von Lima und des hl. Juan Diego von Guadalupe konnten die Jugendlichen sehen, wie der Glaube Menschen verwandelt und zu einem wunderbaren Leben befähigt. Neben der Feier der hl. Messe, dem gemeinsamen Gebet, Katechese und Gesang, blieb auch viel Zeit für Spiele, einen Ausflug auf den Bromberg und das Einstudieren und Aufführen kleiner Theaterstücke, die von dem Leben der zuvor betrachteten Heiligen handelten. Dank des Hl. Geistes waren die Tage voll inneren Friedens und großer Freude.
Ende Mai kamen die Kanoniker der französischen Provinz des Institutes zu Besuch in unsere deutsche Hauptniederlassung in Bayerisch Gmain, um zusammen mit unserem Generalprior und Gründer, Msgr. Gilles Wach, an drei Tagen des mitbrüderlichen Austausches, des Gebetes und der kulturellen Bildung teilzunehmen. Höhepunkt dieses Besuches in Bayern war die feierliche Vesper am Fest der Gottesmutter “Patrona Bavariae” am 1. Mai, die Msgr. Wach mit über 30 Priestern des Institutes in der Stiftskirche in Altötting zelebrieren konnte. Anschließend an diese sehr erhebende liturgische Feier, die von einem sakramentalen Segen gekrönt wurde, prozessierten Msgr. Wach, die Kanoniker des Institutes und die Altarassistenz zur Gnadenkapelle, um dort die Gottesmutter für die fortwährende Hilfe und ihren Schutz zu danken. Kniend vor dem Altar in der Gnadenkapelle erneuerte Msgr. Wach die Weihe des gesamten Institutes zur Unbefleckten Empfängnis.


Ein Jugendcamp, dessen Zentrum das Gebet war, wurde zwischen dem 2. und 6. Januar von unserem Kanonikus Alexis Rouquayrol und dem Seminaristen Abbe Hubert Stollsteiner in Kochel am See in Oberbayern geleitet. Als Gäste der Sankt-Anna-Schwestern konnten 15 Jugendliche in Vorebereitung des Festes Epiphanie wie die Hl. Drei Könige die Erscheinung des Herrn erwarten – begleitet von der täglichen hl. Messe, dem täglichen Rosenkranz und der allabendlichen Anbetung des allerheiligsten Altarsakramentes. Die Jungen und Mädchen durften dabei von unserem Priester in der Katechese Wichtiges über die hl. Messe und das Sakrament der hl. Beichte erfahren. Diese Besinnungstage in der Abgeschiedenheit der winterlichen Natur Bayerns waren für alle Teilnehmer ein wunderbares Erlebnis und Anlaß, im neuen Jahr dem Herrn mit Freude und in Großzügigkeit zu dienen.
Auch in diesem Jahr konnte wieder die jährliche Tagung der Herz Jesu Gemeinschaft in Bayerisch Gmain stattfinden. Das Haus war bis auf den letzten Platz besetzt. Allen zur Erbauung war die Teilnahme vieler Kinder. Während die Eltern den Vorträgen folgten, wurde parallel von Kanonikus Rouquayrol und 2 Abbés aus Gricigliano ein Kinderprogramm angeboten. Bei der Feier der hl. Messe fanden sich dann wieder alle in der Kapelle zusammen. Eine besondere Freude war es, dass Monsignore Schmitz, trotz seiner dringenden Pflichten in Afrika, es doch möglich machte zu kommen und zwei der insgesamt sechs Vorträge halten konnte. Thema der Tagung war: „Zeit und Ewigkeit – Sterben und Fortleben“. Neben der Behandlung hochaktueller ethischer Themen, wie z. B. der Problematik des Hirntodkriteriums oder der Euthanasie, wurde v. a. auch das alltägliche Leben sub specie aeternitatis – unter dem Blickwinkel der Ewigkeit – behandelt. Damit wurde den Teilnehmern der Tagung die Möglichkeit gegeben, ihren katholischen Standpunkt zu festigen und in ihrem Leben treu zu bezeugen. Es war eine besondere Freude für die Tagungsteilnehmer, dass der Hl. Vater, dem das Haus des Instituts in Bayerisch Gmain aus früheren Besuchen vertraut ist, durch das Staatssekretariat seinen Segen übermitteln ließ. Am Sonntag endete die Tagung mit der abschließenden Messe in der St. Johannes Spitalkirche, dem Gesang des Te Deum und dem Reisesegen.
Im September empfingen unsere Anbetungsschwestern in der Schweiz hohen Besuch. Der dem Institut herzlich verbundene Kurienkardinal S. Em. Raymond Burke besuchte sie in ihrem Haus im Schweizer Jura.
Zum diesjährigen Pfingstfest konnte unser jährliches Jugendcamp dank der freundlichen Aufnahme der Anna-Schwestern in Kochel am See stattfinden. 23 Kinder und Jugendliche haben sich wieder um Kanonikus Rouquayrol und 2 Abbés aus Gricigliano versammelt. Die Freizeit fand unter dem Patronat vier junger Martyrer statt: der hl. Lucia, der hl. Cäcilia, des hl. Laurentius und des hl. Stephanus. Sie hatte zum Ziel, die Berufung zu stärken, junge Zeugen Christi in unserer Welt zu sein, animiert von der Freude, die eine wahre Frucht des Heiligen Geistes ist. Für alle war dieses Zusammenkommen nicht nur eine Gelegenheit für wirkliche Ferien bei Spielen an der frischen Luft, Ausflügen und Beisammensein am Lagerfeuer, sondern v.a. auch eine Gelegenheit den Glauben in der täglichen hl. Messe, in gemeinsamen Gebet und Katechese zu vertiefen und zu stärken. Möge eine Frucht dieser Tage sein, dass diese jungen Christen die Hoffnung in ihre Umgebung besser hineintragen können.