Die heilige Karwoche mit Monsignore Schmitz

Die Karwoche in Kloster Maria Engelport wurde dieses Jahr in besonderer Weise durch die Anwesenheit unseres Generalvikars, Monsignore Prof. DDr. Rudolf Michael Schmitz, bereichert.

Neben der Feier der Palmsonntagsmesse zelebrierte Monsignore Schmitz auch das Abendmahlsamt am Gründonnerstag und hielt die Predigt sowohl am Karfreitag als auch bei der Ostervigil.

Das gesamte Triduum war sehr gut besucht und alle Zimmer der Hotellerie des Klosters waren mit Gästen besetzt, die eigens dazu gekommen waren, um an den Feiern des Leidens, Sterbens und der Auferstehung unseres Herrn teilzunehmen. Nach der Ostervigil gab es Gelegenheit für alle, bei einem kleinen österlichen Empfang als eine große Familie zusammenzutreffen. Die Karwoche fand schließlich in der Ostersonntagsmesse ihren gebührenden Abschluss, von Monsignore Schmitz erneut als feierliches Hochamt zelebriert. Auch am Ostermontag war unsere Klosterkirche dann wieder ganz besetzt, als der Prior, Kanonikus Richard von Meshengen, das Hochamt sang.

Einstimmig waren Gäste und Messbesucher von den Feiern tief beeindruckt.

Schwesternwechsel in Kloster Maria Engelport

Am 7. April dieses Jahres, dem Passionssonntag 2019, gab es in Kloster Maria Engelport nach dem 10 Uhr Choralhochamt einen festlichen Empfang. Der Anlass hierfür war, nach den Worten unseres Generalvikars Monsignore Prof. DDr. Schmitz, etwas „bittersüß“:

Einseits der Abschied der bisherigen Hausoberin Schwester Madeleine-Marie und der bisherigen Leiterin der Nähstube, Schwester Sarah-Marie von den Anbetungsschwestern des Königlichen Herzens Jesu in Maria Engelport, anderseits das Willkommenheißen der neuen Schwester Oberin Jacobus-Maria, die bereits einen Teil ihrer Noviziatszeit in Engelport verbracht hat.

Schwester Madeleine-Marie wurde von der Ehrwürdigen Mutter Oberin Caroline-Marie als ihre Assistentin in das neue Noviziat der Schwestern in Neapel berufen, während Schwester Sarah-Marie aufgrund ihrer Tätigkeit in der Nähstube zukünftig mit weiteren Schwestern in einer  vergrößerten Nähwerkstatt für Paramente und geistliche Gewänder in unserer Niederlassung in Livorno arbeiten wird.

Msgr. Schmitz bedankte sich während des Empfanges im Namen aller Versammelten herzlich bei der Ehrwürdigen Mutter Caroline-Marie, die eigens aus Italien gekommen war, für den Dienst der beiden Schwestern in Engelport und wünschte noch allen gemeinsam ein gutes Gelingen auf ihren neuen Wegen. Alle Anwesenden hatten die Gelegenheit, die neue Hausoberin zu begrüßen und die scheidenden Schwestern gebührend zu verabschieden.

Heiliger Josef, Beschützer aller Jungfrauen, bitte für uns!

Am Fest des hl. Josef, den 19. März dieses Jahres, legten zwei Novizinnen der Anbetunsschwestern in der Seminarkapelle bei Gricigliano vor unserem Gründer, Msgr. Wach, ihre zeitlichen Gelübde ab und wurden damit zu Professschwestern. Eine von ihnen war auch Schwester Jacobus Maria, die ihre Noviziatszeit in Kloster Maria Engelport verbracht hat und auch in Zukunft dort bleiben wird.

Neues Noviziat für die Anbetungsschwestern

Zuwachs bringt Veränderungen mit sich: Der stetige Anstieg bei den Anbetungsschwestern vom Königlichen Herzen Jesu hat den Erzbischof von Neapel, Seine Eminenz Crescenzio Kardinal Sepe, dazu veranlasst, einen ehemaligen Dominikanerkonvent seiner Diözese der jungen Gemeinschaft zur Verfügung zu stellen.

Zu Beginn der Fastenzeit ist schließlich auch das Novitiatshaus von Gricigliano nach Neapel verlegt worden und die ersten Postulantinnen, Novizinnen sowie Professschwestern konnten einziehen.

Am 2. Fastensonntag feierte Monsignore Wach dann auch zum ersten Mal ein feierliches Hochamt.

Einkleidung neuer Novizinnen unter dem Schutzmantel der Gottesmutter

Das Jahr 2019 hat auch für die Anbetungsschwestern vom Königlichen Herzen Jesu mit neuen Gnaden begonnen:

Am 2. Februar, dem Fest Mariä Lichtmess, erhielten sechs Postulantinnen ihr Ordenskleid und wurden damit zu Novizinnen. Dies geschah, wie schon im Jahr zuvor, in einer feierlichen Zeremonie in der Kirche SS. Michele e Gaetano in Florenz; die zeitlichen Gelübde wurden dabei von Seiner Exzellenz Erzbischof Bacqué entgegengenommen, der danach ein feierliches Hochamt zelebrierte.

Weihespendung am Patronatsfest

Am 29. Januar, dem Fest des hl. Franz von Sales (eines Sekundarpatrons des Institutes Christus König und Hohepriester), erhielten fünf Seminaristen aus der Hand Seiner Eminenz Raymond Leo Kardinal Burke verschiedene geistliche Weihestufen.

Neben der Erteilung von niederen Weihen erfolgte ebenfalls die Spendung der Tonsur und die der Diakonweihe.

Im Rahmen ihrer Weihe legten die zwei Diakone außerdem vor unserem Gründer, Msgr. Dr. Gilles Wach, ein feierliches Glaubensbekenntnis ab und wurden mit einem Dokument offiziell in das Institut eingegliedert. Am 4. Juli dieses Jahres sollen sie dann auch ihre Priesterweihe erhalten.

„Gebt mir heilige Priester und ich gebe euch ein heiliges Volk.“

„Gebt mir heilige Priester und ich gebe euch ein heiliges Volk. Gott im Himmel und ich auf Erden wünschen nichts inniger, als Gebet und Opfer für die Priester!“ (Papst Pius XII.)

Am Priesterdonnerstag des Monats Juli wurde den ersten vier der diesjährigen Weihekandidaten die Gnade zuteil, die hl. Priesterweihe von S. Em. Raymond Kardinal Burke gespendet zu bekommen.

Zu Beginn des Ritus der Priesterweihe findet eine Befragung statt, ob die zu weihenden Diakone würdig seien, die Bürde des priesterlichen Amtes zu übernehmen. Diese endet mit einer Ermahnung des Bischofs: „Da ihr, geliebteste Söhne, zum Amte des Priestertums geweiht werden sollt, so bestrebt euch, es würdig zu empfangen und das Empfangene rühmlich zu verwalten. Der Priester muss nämlich opfern, weihen, vorstehen, predigen und taufen. Mit großer Furcht muss man jedoch zu dieser hohen Stufe aufsteigen und wir müssen achthaben, dass himmlische Weisheit, bewährte Sitten und anhaltende Übung der Gerechtigkeit die hierzu Erwählten empfehlen…“

Den Priesterweihen gingen in der gleichen Woche die niederen und ersten höheren Weihen voran. 19 Kandidaten nahmen das geistliche Gewand und wurden am folgenden Tag tonsuriert. Neben den zahlreichen niederen Weihen wurden 15 Seminaristen zu Subdiakonen geweiht, 5 zu Diakonen.