Engelporter Kirmes 2019

Am Sonntag, den 18. August beging Kloster Maria Engelport mit der äußeren Feier des Hochfestes Mariä Himmelfahrt die alljährliche Engelporter Kirmes, einen der Höhepunkte im liturgischen Leben unserer deutschen Apostolate.

Wie in den vorherigen Jahren reiste auch diesmal der Generalprior und Gründer des Institutes Christus König und Hohepriester, Monsignore Dr. Gilles Wach, an, um das feierliche Choralhochamt um 10 Uhr zelebrieren zu können.

Die Engelporter Kirmes hatte bereits im Voraus großes Interesse bewirkt, sodass am Tag selbst die Zimmer der Hotellerie ausgebucht waren und die große Zahl der Gläubigen die Kapazität der Kirche übertraf, weshalb auch im Flur Stühle aufgestellt werden mussten.

Die hl. Messe wurde außerdem bereichert durch die Festpredigt unseres Generalvikars, Monsignore Prof. DDr. Schmitz, und durch die Anwesenheit des Chors „Cäcilia 1622“ aus Mörsdorf.

Nach der Festmesse folgte ein Grillnachmittag im Wendelinushof.

Zelte (die speziell zu diesem Anlass aufgestellt worden waren), das reiche Essensangebot und Live-Musik von Blaskapellen aus Mosel und Hunsrück boten eine gemütliche Atmosphäre für die bisher noch nie dagewesene Anzahl von Gästen, die hier einen angenehmen Nachmittag verbrachten; daneben gab es auch viele Attraktionen wie Klosterführungen, eine Tombola und eine Hüpfburg für die ganz kleinen Gäste.

Die Marienandacht um 16.30 Uhr mit Monsignore Schmitz war für viele dann auch ein gelungener Abschluss des Festtages. Einstimmig war es für alle ein unvergessliches Erlebnis.

Primizmesse von Neupriester Ross Bourgeois

Am 11. August kam Kloster Maria Engelport die Ehre zu, Schauplatz der Primizmesse unseres am 4. Juli zum Priester geweihten Kanonikers Ross Bourgeois zu sein.

Kanonikus Bourgeois hatte bereits sein Pastoraljahr als Diakon dort verbracht und hatte auch oftmals in seinem Diakonamt am sonntäglichen Choralhochamt mitgewirkt.

Nun kam es zu seiner ersten feierlichen Messe, zu der eine sehr große Zahl von Gläubigen extra angereist war.

Unser Generalvikar für Deutschland, Monsignore Prof. DDr. Schmitz, war dabei Festprediger und wies in seiner Predigt auf die zentrale Wichtigkeit der Opfergesinnung im Leben eines jeden Priesters hin.

Nach der hl. Messe spendete Kanonikus Bourgeois noch den dicht gedrängten Gläubigen einzeln seinen Primizsegen. Die Feierlichkeiten  wurden anschließend von einem kleinem Empfang im Klostercafé abgeschlossen.

Weihewoche in unserem Priesterseminar 2019

Vom 2. bis zum 4. Juli dieses Jahres fand wieder für zahlreiche Oblaten und Seminaristen unseres Priesterseminars in Gricigliano die alljährliche Weihewoche statt, für die Mitglieder des Institutes Christus König und Hohepriester einer der Höhepunkte des ganzen Jahres.

Eine ganze Woche lang konnte man die verschiedenen Stufen zum Priesteramt hin nachverfolgen, bis die Weihewoche in der feierlichen Priesterweihe und den jeweiligen Primizmessen der Neugeweihten ihren gebührenden Abschluss fand.

Unter den sieben Neupriestern, die am 4. Juli von Seiner Eminenz Raymond Leo Kardinal Burke in der Institutskirche Ss. Michele e Gaetano in Florenz geweiht wurden, war auch Kanonikus Ross Patrick Bourgeois, der sein Pastoraljahr als Diakon in Kloster Maria Engelport verbracht hatte.

Außer den Neupriestern dürfen wir uns ebenfalls (unter anderem) über die Weihe von zehn neuen Diakonen und acht Subdiakonen freuen, sowie über 17 Seminaristen des ersten Jahrgangs, die in der Einkleidungszeremonie die Soutane, d.h. das klerikale Gewand, erhielten und durch die Tonsurzeremonie zu Klerikern wurden.

Fronleichnam in Kloster Maria Engelport 2019

Das Fronleichnamsfest am 20. Juni dieses Jahres wurde in der Klosterkirche von Maria Engelport in besonderer Feierlichkeit begangen.

Unser Generalvikar, Msgr. Prof. DDr. Rudolf Michael Schmitz, war der Zelebrant des feierlichen 10 Uhr Hochamts, das von festlicher Blasmusik des Bonn Brass Ensemble begleitet wurde und dem sich eine große eucharististische Prozession über das Engelporter Land anschloss.

Zahlreiche Kinder streuten Blumen vor der Monstranz und die große Menschenmenge, die eigens zu dieser Veranstaltung angereist war, folgte in feierlichem Schritt zu den vier Außenaltären.

Alle waren zutiefst erfreut, als anstatt des vorausgesagten Regens die Sonne strahlte und der Festzug so bei bestem Wetter über die Felder zog.

Die Prozession fand schließlich ihren Abschluss wieder in der Klosterkirche, wo nach einem letzten „Tantum ergo“ die ganze Gemeinde mit einem lauten „Großer Gott, wir loben Dich“ ihre Dankbarkeit über die an jenem Tag herabgeflossenen Gnaden ausdrückte.

Der Heiligen Messe folgte dann ein großer Grillnachmittag im Wendelinushof, wo gegen eine kleine Spende ein gutes Mittagessen, zahlreiche Getränke sowie Kaffee und Kuchen zur Verfügung standen.

Weihbischof Peters besucht Kloster Maria Engelport

Am 31. Mai, dem Fest Maria Königin, kam der Kanoniker- und Schwesterngemeinschaft von Kloster Maria Engelport die große Freude zuteil, den Trierer Weihbischof Jörg Michael Peters als Zelebranten der abschließenden Andacht im Marienmonat Mai begrüßen zu dürfen.

Die Klosterkirche war voll besetzt, als an jenem Freitagabend Weihbischof Peters der feierlichen Sakramentsandacht vorstand, die von einer großen Prozession zur Lourdesgrotte gefolgt wurde.

Die Zeremonie wurde in besonderer Weise mitgestaltet durch den Kirchenchor „Gregoriana“, der unter der Leitung von Chordirektor und Konzertorganist Sven Scheuren verschiedene geistliche Stücke vortrug.

Der feierlichen Sakramentsandacht folgte ein großer Festakt im Wendelinushof, wo unser Generalvikar, Msgr. Prof. DDr. Rudolf Michael Schmitz, und die neue Hausoberin der Anbetungsschwestern zu Engelport, Schwester Jacobus-Maria, Weihbischof Peters ihren Dank aussprachen und wo auch für die Gläubigen Gelegenheit zu einem Gespräch mit dem für den Visitationsbezirk Koblenz verantwortlichen Weihbischof bestand.

Die heilige Karwoche mit Monsignore Schmitz

Die Karwoche in Kloster Maria Engelport wurde dieses Jahr in besonderer Weise durch die Anwesenheit unseres Generalvikars, Monsignore Prof. DDr. Rudolf Michael Schmitz, bereichert.

Neben der Feier der Palmsonntagsmesse zelebrierte Monsignore Schmitz auch das Abendmahlsamt am Gründonnerstag und hielt die Predigt sowohl am Karfreitag als auch bei der Ostervigil.

Das gesamte Triduum war sehr gut besucht und alle Zimmer der Hotellerie des Klosters waren mit Gästen besetzt, die eigens dazu gekommen waren, um an den Feiern des Leidens, Sterbens und der Auferstehung unseres Herrn teilzunehmen. Nach der Ostervigil gab es Gelegenheit für alle, bei einem kleinen österlichen Empfang als eine große Familie zusammenzutreffen. Die Karwoche fand schließlich in der Ostersonntagsmesse ihren gebührenden Abschluss, von Monsignore Schmitz erneut als feierliches Hochamt zelebriert. Auch am Ostermontag war unsere Klosterkirche dann wieder ganz besetzt, als der Prior, Kanonikus Richard von Meshengen, das Hochamt sang.

Einstimmig waren Gäste und Messbesucher von den Feiern tief beeindruckt.

Wallfahrt nach Maria Ettenberg

Am 10. Oktober 2015 veranstalteten wir eine Wallfahrt nach Mariä Heimsuchung in Ettenberg im Berchtesgadener Land, zu der wir die Gläubigen unserer bayerischen Apostolate eingeladen hatten. Höhepunkt der Wallfahrt war die hl. Messe in der Marienwallfahrtskirche. Wir können der Muttergottes ja nie genug unsere Liebe und unser Vertrauen ausdrücken und sie um ihren Schutz und ihre Hilfe bitten. Nach einem gemeinsamen Mittagessen, einem Pilgergang mit Rosenkranz, Gesängen, geistlichem Austausch und noch einer kleinen Jause, endete das Geschenk dieses gemeinsamen Tages.

Generalkapitel 2015

Das diesjährige Generalkapitel, fand in unserem Mutterhaus in Gricigliano wieder in der letzten Augustwoche statt. Diese Tage sind immer eine besondere Freude und innere Stärkung für unsere Priester, die aus der ganzen Welt anreisen und als Glieder einer geistlichen Familie gleichsam nach Hause gekommen sind. Das mitbrüderliche Beisammensein und der geistige Austausch neben dem offiziellen Tagesprogramm ein wesentlicher Aspekt. Dieses bestand v.a. aus der Liturgie – an einem Tag feierte S. Exz. Msgr. Giuseppe Sciacca, Kurienbischof in Rom, ein Pontifikalamt –, dem gemeinsamen Gebet des Offiziums und den Vorträgen zur Vertiefung der Spiritualität des Instituts. Am letzten Tag des Kapitels zogen die Priester in Prozession zum Haus der Anbetungsschwestern, um dort die Weihe an das Heiligste Herz Jesu zu erneuern und auch eine Herzreliquie des hl. Franz von Sales zu verehren.

Mit Gnaden bereichert kehrten die Priester wieder in ihre Apostolate zurück oder wurden von unserem Generalprior in neue Apostolate entsendet. Die Neupriester aber begannen mit Ende des Kapitels ihre neue Aufgabe.

Lesen Sie auch die Predigt S. Exz. R. Msgr. Sciaccas (im italienischen Original) über das kanoniale Leben der Priester des Instituts.

E Ultreia! Jugendwallfahrt auf dem Jakobsweg nach Altötting.

Das Grab des hl. Jakobus in Compostella ist recht weit vom Bayernland entfernt. Dies hinderte jedoch unsere Don Bosco-Jugendgruppe nicht daran, eine knapp dreitägige Fußwallfahrt zu unternehmen, in Vorbereitung auf das Christkönigsfest. Es war ein Marsch, der unter der Schutzherrschaft des Königtums des Heilands stand und die Worte aus dem Vaterunser zum Thema hatte: „Dein Reich komme, Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auch auf Erden!“
Gebet und Lektüre wechselten sich mit Gesang und einfachen freundschaftlichen Beisammensein ab. So fand während der Wallfahrt jeder die Zeit, sich unserem Herrn zu nähern und seinen Glauben zu vertiefen, und folgte damit dem Beispiel tausender von Pilgern, die diesen Weg des hl. Jakobus schon vorher gegangen sind.
Zu  Beginn der Herbstferien traf sich die Gruppe in Bad Birnbach, um sich von hier aus auf den Weg zu machen. Ziel war das ungefähr 60 km entfernte Altötting, das Herz Bayerns. Die Gruppe wurde dort von dem feierlichen Geläute der Glocken und dem wohlwollenden Blick unserer Lieben Frau von Altötting empfangen.
Diese erste Etappe des Jakobswegs schloss mit einer gesungenen Messe zum Christkönigsfest. Ob es später eine weitere Etappe geben wird? Nach Santiago ist es noch weit… Aber das Lächeln auf den Gesichtern der Jugendlichen, trotz aller Müdigkeit nach dem langen Marsch, lässt doch vermuten, dass es bald eine Fortsetzung geben wird.