Geistliches Konzert

Am Samstag, den 23. September durften wir in Kloster Maria Engelport das Vocalensemble Gregoriana zu einem Geistlichen Konzert begrüßen. Unter der Leitung von Musikdirektor Sven Scheuren wurden Stücke vom Barock über die Romantik bis hin zum Impressionismus gesungen. Besonderer Dank gilt Frau Frau Brigitte Bauer für Solostücke von Bach, Massenet und Oskar Rieding auf Viola und Violine. Am Ende des musikalischen Abendprogramms, das im Festsaal des Klosters stattfand, wurden zwei Mitglieder des Vocalensembles für ihr fünfundzwanzigjähriges Engagement mit einer Urkunde und viel Applaus geehrt. Der Prior des Klosters, Kanonikus von Menshengen, überreichte den Sängerinnen zum Dank eine Schnitzfigur Unserer Lieben Frau von Lourdes, die in Maria Engelport sehr verehrt wird.

Feierlichkeiten am 13. Oktober 2017 zum 100-Jahrgedenken der Erscheinungen Unserer Lieben Frau in Fatima

Am Freitag, den 13. Oktober versammelten sich Gläubige aus nah und fern in Kloster Maria Engelport. Die Klosterkirche konnten die vielen Besucher kaum fassen. Am Nachmittag wurde der Rosenkranz vor dem ausgesetzten Allerheiligsten gebetet. Die Fatima-Gebet, sowie von Papst Leo XIII. verfasste Gebete an den hl. Erzengel Michael und an den hl. Joseph wurden vom Zelebranten der Sakramentsandacht vor Gott gebracht. Prior Kanonikus Richard von Menshengen zelebrierte ein feierliches Choralhochamt. Ins einer Predigt nahm er Bezug auf das Sonnenwunder, das damals in der Cova da Iria vor 70.000 Gläubigen als eine Bestätigung Gottes der Erscheinungen und Botschaft von Fatima gewirkt wurde. Besondere geistliche Musik mit Orgel und Blockflöte begleitete die liturgische Feier.

Die anschließende Lichterprozession führte entlang der Klostermauern aus dem 13. Jahrhundert in den Wendelinushof, der auch für Veranstaltungen und die jährliche Kirmes im August benutzt wird. Die große Schar der Gläubigen, die zu Ehren des Unbefleckten Herzens Mariens geweihte Kerzen in ihren Händen trugen, erstreckte sich über die langen Wege auf dem Engelporter Land. Eine wunderschöne Fatima-Statue, die überreich mit Blumen geschmückt war, wurde abwechselnd von den Anbetungsschwestern und von 4 Gläubigen getragen. Die Prozession führte entlang des Kreuzweges. Der Rosenkranz wurde gebetet, marianische Hymnen erschollen und an der Lourdesgrotte wurde ein abschließender Segen erteilt.

Danach luden die Anbetungsschwestern alle Gläubige und die 20 Hausgäste, die zu dieser Feier angereist waren, zu einem Empfang in den Saal des Klosters ein. Im Jahr 2018 fällt der 13. Oktober auf einen Samstag, und wir planen, diese überwältigende Feier mit Prozession in unser Jahresprogramm 2018 aufzunehmen.

Palmsonntag

Am Palmsonntag begrüßen wir unseren Erlöser als den wahren König. Deswegen halten die Gläubigen die zu Beginn der Liturgie die geweihten Palmzweige, die kniend empfangen werden, während der Prozession in ihren Händen. Aber nicht nur hier, sondern auch während der Passion, die an diesem Tag gelesen wird. Dies ist ein Sinnbild, dass die wahre Zugehörigkeit zu diesem ewigen Königreich auch für uns ohne Kreuzesnachfolge nicht möglich ist, d.h. dass wir nicht zu denen gehören wollen, die zuerst Hosanna rufen und dann weglaufen. Allein durch das Kreuz hat unser Heiland den Sieg über Teufel und Tod errungen. Deswegen hat sich bis heute der fromme Brauch erhalten, diese geweihten Zweige, die als Sakramentalien göttlichen Segen vermitteln, das Jahr über im Haus an ein Kruzifix zu stecken. Gerade in schwierigen Zeiten sollen sie uns daran erinnern, wohin und zu wem wir gehören.

Definitive Approbation der Konstitutionen

Institut Christus König und Hohepriester 

Veritatem Facientes in Caritate

 

Am 7. Oktober 2008 wurde durch das Dekret Saeculorum Rex das Institut Christus König und Hohepriester zu einer Gesellschaft apostolischen Lebens päpstlichen Rechts in kanonialer Form erhoben. Am 29. Januar 2016, am Fest des hl. Franz von Sales, Patron des Instituts approbierte der Heilige Stuhl definitiv die Konstitutionen unseres Instituts.

Um für diese Gnade zu danken, wurde in Gricigliano nach der zweiten Vesper am Fest unseres heiligen Patrons ein Te Deum gesungen. Dieser Danksagung schlossen sich an diesem Tag unsere Apostolate überall auf der Welt an.

Zur Danksagung wird auch an Mariä Lichtmess, dem 2. Februar, der Apostolische Nuntius, S. Ex. R. Msgr. Bacqué, der für unser Institut als Apostolischer Visitator bestellt worden war, im Seminar von Gricigliano ein Pontifikalamt feiern.

Deo gratias!

Brand unserer Kirche in Chicago

Brand unseres Christkönigheiligtums in Chicago am 7. Oktober 2015

Am Rosenkranzfest ist unsere Kirche in Chicago niedergebrannt. Gott sei Dank wurde niemand verletzt und die umliegenden Wohngebäude blieben durch rechtzeitiges Eingreifen der Feuerwehr vor dem Brand bewahrt.

Die Zulassungen Gottes sind oft für uns nicht unmittelbar begreifbar, aber vertrauen wir, daß auch aus dieser Situation etwas Gutes erwachsen wird. Dass Gott alles in der Hand hat, zeigte sich v.a. durch die Bewahrung des Tabernakels und die des Jesuskindes, nach dem unser Christkönigheiligtum in Chicago benannt ist. Das Christkönigskind blieb wunderbarerweise vor dem Brand verschont und weist nur einige Wasserschäden auf. Nach den stundenlangen Löscharbeiten, die den Einsatz von 150 Feuerwehrmännern erforderten, rettete es ein Feuerwehrmann aus der zerstörten Kirche und legte es dem dortigen Oberen, Kanonikus Mathew Talarico, in die Arme. Dieser sagte sichtlich bewegt und voll Glauben in einer Situation, in der jahrelange Anstrengungen von jetzt auf gleich zunichte gemacht worden waren: „Auch wenn die ganze Welt rundherum zusammenbricht – das Jesuskind steht immer noch aufrecht.“

Beten wir in diesen schweren Tagen ganz besonders für die Kanoniker, Diakone und Oblaten des Instituts in Chicago.
Wenn Sie dabei mithelfen wollen, das zerstörte Heiligtum wieder aufzubauen, besuchen Sie bitte die amerikanische Website unseres Instituts unter www.institute-christ-king.org oder klicken hier.

Neueintritte im Seminar St. Philipp Neri

Neueintritte im Seminar St. Philipp Neri in Gricigliano

Im September hat in unserem Seminar in Gricigliano wieder das neue Studienjahr begonnen. Die Anzahl der Kandidaten, die sich entschlossen haben, in unserem Institut den Weg auf das Priesteramt hin einzuschlagen, ist auch dieses Jahr erfreulich groß.
Möge Gott sie mit allen Gnaden segnen, dieses hohe Ziel beharrlich zu verfolgen.

Photos der Exerzitien der neuen Seminaristen bei unseren Schwestern in der Schweiz:

Fest des Prager Jesuleins

Das Fest des Prager Jesuleins, das am 4. Sonntag nach Ostern begangen wird, feierten wir mit einer kleinen Andacht vor dem sonntäglichen Hochamt in Bad Reichenhall. Das Jesuskind wird in vielen unserer Häuser und v.a. auch in unserer Niederlassung in Bayerisch Gmain besonders verehrt.

Auf einer Inschrift über einem Schrein eines Prager Jesuskinds in Rom kann man lesen:
 „PIU VOI MI ONORERETE, PIU IO VI FAVORIRO. – Je mehr ihr mich ehrt, desto mehr werde ich euch Gunst erweisen.“
So beteten wir zur Vorbereitung auf dieses schöne Fest das berühmte Gebet von P. Cyrill, OCD:

O Jesulein, zu Dir fliehe ich,
Durch Deine Mutter bitt‘ ich Dich,
Aus dieser Not woll’st retten mich;
Denn wahrhaft glaube ich an Dich,
Dass Du, o Gott, kannst schützen mich.
Vertrauend hoffe ich auf Dich,
Dass Deine Gnad‘ werd‘ finden ich.
Aus ganzem Herzen lieb‘ ich Dich,
Drum meine Sünden reuen mich,
Von denen, flehend bitt‘ ich Dich,
O Jesus, woll’st befreien mich.
Mein Vorsatz ist, zu bessern mich,
Und nicht mehr zu betrüben Dich.
Darum Dir ganz ergeb‘ ich mich,
Zu leiden mit Geduld für Dich
Und Dir zu dienen ewiglich.
Den Nächsten aber gleich wie mich,
Will wegen Deiner lieben ich.
O Jesulein, ich bitte Dich,
Aus dieser Not woll’st retten mich;
Dass einstens kann genießen ich
Mit Joseph und Maria Dich
Und allen Engeln ewiglich. Amen.

Kloster Maria Engelport

Maria Engelport hat Zukunft

Die junge Schwesterngemeinschaft wird die ehrwürdige Gebetsstätte Maria Engelport in die Zukunft führen. Dabei werden die Schwestern vom Institut Christus König und Hohepriester unterstützt, das den Hausgeistlichen stellt. Die Wallfahrten zu Unserer Lieben Frau von Engelport und zur Heiligen Anna, die seit dem Mittelalter in Engelport bestehen, werden so auch im 21. Jahrhundert lebendig bleiben und den Menschen Kraft geben können.

Die tägliche hl. Messe, die Anbetung, das Chorgebet und alle anderen liturgischen Feierlichkeiten stehen Einheimischen und Pilgern offen. Alle sind herzlich eingeladen, in der schönen Klosterkirche Frieden und Stärkung zu finden, denn die Klosterkirche und die Gnadenaltäre sind allen zugänglich. Die Schwestern nehmen persönliche Gebetsanliegen gerne entgegen und tragen diese stellvertretend vor den Herrn.

Gebet und Arbeit

Die Anbetungsschwestern des Königlichen Herzens Jesu haben eine besondere Verehrung für das Heiligste Herz Jesu. Christus ist der König und Mittelpunkt ihres Lebens. Sie wollen in Seiner wirklichen Gegenwart leben. Die heilige Messe in der außerordentlichen Form des Römischen Ritus, das lateinisch gesungene Chorgebet und die Anbetung des Allerheiligsten sind die Eckpfeiler ihres Tages.

Gebet führt zu tätiger Nächstenliebe. Die Schwestern vereinen die Berufung der biblischen Jüngerinnen Maria und Martha in Gebet und Arbeit. Die Menschen sind das Ziel ihres Gebets und ihrer Mühe. Die Haus- und Gartenarbeit im großen Kloster, liturgische Handarbeiten, der Klosterladen, ihre Jugendarbeit und – nach einer notwendigen Zeit des Einlebens – viele andere Projekte für die Zukunft machen das Leben der Schwestern zum Dienst am Nächsten, an Alt und Jung.

Mit Christus für die Menschen

Der hl. Kirchenlehrer Franz von Sales und die hl. Franziska von Chantal gehören zu ihren besonderen Schutzpatronen. Beide haben ganz für andere gelebt. Der hl. Franz von Sales hat einmal gesagt: „Man muss die Wahrheit in der Liebe kochen, bis sie süß schmeckt.“ Die hl. Frau von Chantal war ein sichtbares Zeichen tätiger Nächstenliebe.
Beide haben unermüdlich für die Menschen ihrer Zeit gewirkt, der heilige Franz als Bischof von Genf und die hl. Franziska zunächst als Ehefrau, nach ihrer Witwenschaft als Mutter ihrer jungen geistlichen Gemeinschaft. Ihr Beispiel hilft den Anbetungsschwestern des Königlichen Herzens für die Menschen von heute da zu sein. Aus der Fülle des Glaubens für eine bessere Welt mit Christus!

Jugend in Engelport

Durch eine Fügung Gottes ist die junge Gemeinschaft der Anbetungsschwestern des Königlichen Herzens Jesu mit Erlaubnis des Bischofs von Trier jetzt nach Engelport gekommen. Der weibliche Zweig des Institutes Christus König und Hohepriester wurde 2001 in Österreich gegründet. Das Mutterhaus ist in Gricigliano bei Florenz.

Die Schwestern haben Niederlassungen in Italien, der Schweiz und Deutschland. Viele Berufungen aus aller Welt lassen die Zahl der Schwestern stetig wachsen. Kloster Engelport nimmt auch Novizinnen der Schwestern auf, d. h. Mädchen und Frauen, die sich zu einem geistlichen Leben entschlossen haben. An Berufungen fehlt es nie!
Engelport hat Zukunft!

Kloster Maria Engelport
Flaumbachtal 4
56253 Treis-Karden
Telefon +49 (0) 2672 915 75-0
E-Mail: engelport(Replace this parenthesis with the @ sign)institut-christus-koenig.de
www.kloster-engelport.de

Generalkapitel in Gricigliano

In der letzten Augustwoche fanden sich die Kanoniker des Instituts wieder zum jährlichen Kapitel der Gemeinschaft in Gricigliano zusammen. Es bot sich um die Heilige Messe, das göttliche Offizium und natürlich während der Rekreation reichlich Gelegenheit für brüderliche Gemeinschaft und Austausch. Diesbezüglich erinnerte Papst Franziskus am 4. Oktober in Assisi, anlässlich einer Audienz für Ordensleute, daran, dass der Heilige Geist, ebenso wie im Leben der Familie, auch in einer Gemeinschaft gegenwärtig sei. Dies wurde besonders während des Gesanges des „Veni Creator“ und der Erneuerung des Gehorsamsversprechens eines jeden einzelnen Kanonikers vor unserem Generalprior deutlich.
Neben unserem Generalprior, Monsignore Gilles Wach, und dem Generalvikar, Monsignore Michael Schmitz, begleitete Pater Prof. Luc-Thomas Somme OP, Rektor der katholischen Universität in Toulouse, die Kanoniker während des Kapitels mit Vorträgen, die das Denken des hl. Thomas von Aquin über die Liturgie und den Kult sowie über das Priestertum tiefer erläuterten.
Das Kapitel schloss mit der Aussetzung des Allerheiligsten Altarsakramentes zu Ehren des heiligsten Herzens Jesu. Dazu versammelten sich alle in der Kapelle der Anbetungsschwestern, weil hier das königliche Herz besonders verehrt wird.

Die heiligen Weihen

Auch dieses Jahr war die Weihewoche für die Gemeinschaft von Gricigliano wieder reich an Gnaden. Die Einkleidung, die niederen und höheren Weihen – mehr als fünfzig junge Männer näherten sich dem Altar, um, nach den Worten von Papst Franziskus, „weiter ins tiefe Wasser hinauszufahren und im Namen des Herren die Netze auszuwerfen.“
Auf die Einkleidung am Montag und die niederen Weihen am Dienstag, folgten am Mittwoch die höheren Weihen. 21 Seminaristen warfen sich auf dem Boden der Kirche nieder, um die Weihe zum Subdiakon bzw. zum Diakon zu empfangen. Bevor der Päpstliche Almosenier, S. Exz. Erzbischof Guido Pozzo,  der mittlerweile als Sekretär an die Päpstliche Kommission „Ecclesia Dei“ zurückgekehrt ist, diese Weihen spendete, erinnerte er in seiner Predigt an die Wichtigkeit des Dienstes, der vom Subdiakon und Diakon nahe am Altar verrichtet wird.
Der Höhepunkt der Woche war natürlich die Priesterweihe, die der Präfekt der Apostolischen Signatur,  S. Em. Raymond Leo Kardinal Burke, fünf jungen Kanonikern spendete.
Wie jedes Jahr stand am Abend des gleichen Tages der Erzbischof von Florenz, S. Em. Giuseppe Kardinal Betori, dem Te Deum vor. Mit dieser feierlichen Danksagung schloss das Studienjahr. Wir können nicht aufhören, der göttlichen Vorsehung immer wieder für ihre überreiche Großzügigkeit gegenüber unserer Gemeinschaft zu danken.